Teneriffa Informationen - Kulinarisch

Teneriffa Kulinarisch - Was bietet die kanarische Küche?

Fisch mit verschiedenen Mojo - SoßenGanz einfach: deftige und schmackhafte Gerichte. In jeder kleinen, gemütlichen Bodega und im einfachen Lokal mitten in den Bergen gibt es schmackhaft zubereitete Speisen mit frischen Zutaten und duftenen Kräutern.

Wir lieben es, kleine Bodegas zu besuchen und hier das typisch kanarische Essen zu probieren. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die ehrliche Küche auf Teneriffa:

Papas arugadas (kleine Kartoffeln im Salzmantel) kennt man über die Grenzen der kanarischen Inseln hinaus. Man ißt die kleinen Kartoffeln mit der salzigen Schale und tunkt sie in Mojo-Soucen.

Mojo-Soucen gibt es in grün und rot, scharf oder mild. Sie bestehen auf der Basis von Knobi, Öl, Essig, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Kümmel. Jede kanarische Hausfrau hat ihr eigenes, verfeinertes Rezept.

Gabranzas (Kichererbsen) mit deftigen Fleischstücken ist ein Gericht, das satt macht und uns am besten bei Maria schmeckt. Unsere Wanderung nach Chinamada führt uns zum Abschluss der Tour zur Küche von Maria.

Eine gute Vorspeise sind die Pimientos de Padron. Hier werden kleine Paprikaschoten in Öl erhitzt und zum Verzehr mit groben Meersalz bestreut. Vorsicht: einige Pimientos können scharf sei, richtig scharf. Pimientos de Padron -  übersetzt: Einige brennen und andere nicht.

Auf Teneriffa sollte man auf jeden Fall Kaninchen (Conejo) probieren. Es gibt natürlich auch Kalb und Zicklein.

In jedem kanarischen Haushalt wird Fisch gern gegessen. Der Atlantik bietet eine Vielfalt von Speisefischen und Meeresfrüchten.

Dorade, Papageienfisch (Vieja), Wrackbarsch (Cherne), Zackenbarsch (Mero), Tintenfisch (Pulpo), Sardinen -frittiert, gegrillt, gekocht – Leckerbissen, appetitlich und frisch auf den Teller.

Guachinchen

Am einfachsten und identischsten ißt man in den Guachinchen. Das sind kleine Garagenwirtschaften, meistens in nicht touristischen Gebieten. Oft wirbt ein handgeschriebens, windschiefes Schild an der Straße für diese Wirtschaft. Dem Schild folgend geht es meist eine schmale Straßen bergauf und plötzlich steht man vor einem riesigen Garagentor.

Dahinter stehen kleine, wacklige Tische, Bänke, sowie eine Kochnische und das übliche Fernsehgerät. Eine Speisekarte gibt es nicht, man erfragt, was die Küche an diesem Tag bietet.

Es gibt Fisch, Würstchen, Fleisch, Käse, Gabanzas und natürlich eigenen Wein. Alles sehr lecker und deftig. Beim bezahlen kommt die große Überraschung: pro Gericht zahlt man zwischen 4 bis 5 Euro.

Probieren Sie, Sie werden es mögen.

Guten Appetit - Buen Provecho

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